#75 Mehr Wir wagen

Shownotes

Wie viel Achtsamkeit tut uns gut – und wann braucht es mehr als den Blick auf uns selbst? Genau darüber sprechen Andi Weiss und Stefan Schwabeneder in der neuen Folge von „Gerne Montag“.

Mit viel Tiefgang, Humor und überraschenden Gedanken fragen sie, warum wir vielleicht öfter „Wie geht es uns?“ statt nur „Wie geht es mir?“ fragen sollten. Dabei geht es um Eigenverantwortung, Gemeinschaft und die Frage, was ein gutes Miteinander wirklich ausmacht.

Zum Abschluss greift Martina Weiss den Gedanken aus psychotherapeutischer Sicht auf und lädt mit drei einfachen Fragen dazu ein, den Blick auf sich selbst – und auf die Menschen um einen herum – neu zu schärfen. Eine Folge, die inspiriert, verbindet und Lust macht, den Montag mit einem neuen Blick aufs „Wir“ zu beginnen.

Hier geht es zur aktuellen Folge: www.gerne-montag.de/podcast. Eine Folge über Sinn, Arbeit und die Frage: Was nährt uns wirklich? Jetzt reinhören.

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Weitere Infos unter: www.gerne-montag.de „gerne Montag“ – der Podcast über Sinn, Gewohnheiten und neue Perspektiven.

Transkript anzeigen

00:00:00: So, wir drehen mal wieder eine Uhr um.

00:00:03: Dreh sie um!

00:00:04: Sie ist umgedreht...

00:00:07: Mit seinen starken Oberarmen greift er!

00:00:11: Na ja so schwer ist die jetzt dann doch nicht dieses Sand-Uhr.

00:00:13: Irgendwann

00:00:13: müssen wir ein Bild veröffentlichen.

00:00:15: Es ist eine Kuckucksur aus dem Schwarzwald, die immer auf den Kopf gestellt wird.

00:00:20: Wir müssen noch sagen was das hier war.

00:00:22: Das ist gerne Mokka.

00:00:26: Podcast gegen den Kuckucks-Bloos, mit Andy Weiß

00:00:30: und Stefan Schwabemeter.

00:00:31: Schön dass ihr dabei seid!

00:00:32: Ja ich habe vor kurzem, das fand ich echt interessant einen Gedankengang gelesen von einer Frau.

00:00:39: Ich weiß aber nicht mehr wie sie heißt Und was es für ein Buch ist.

00:00:42: Das ärgert mich jetzt ein bisschen Aber ich ärgere mich nicht weiter.

00:00:46: Du erinnerst dich zumindest Warum du dich nicht dran erinnerst?

00:00:50: Ja genau, also es geht um Achtsamkeit.

00:00:52: Das ist kein Modewort, das hat sie vor allem ja alles mittlerweile achtsam und so.

00:00:58: Und sie bemängelt dass eine Auslagerung von einer Pflicht der Gesellschaft und des Staates Probleme, die eigentlich nur gesamtgesellschaftlich lösbar sind auf den einzelnen runterzubrechen.

00:01:14: Dass er durch Achtsamkeit sich so verändert, dass diese Probleme für ihn keine Probleme mehr sind.

00:01:21: Oh!

00:01:22: Also die Frage ist... Boah das finde ich gut.

00:01:26: Die Frage ist, ich frage nicht kontinuierlich wie geht's mir sondern wie geht es uns?

00:01:31: Richtig.

00:01:32: Wo?

00:01:33: Und äh... Finde

00:01:33: ich spannend.

00:01:34: Ja und ich fand das wirklich Interessant, so weil es gibt Probleme die man gesamtgesellschaftlich eigentlich nur lösen kann werden dann zu Problemen der Einzelnen.

00:01:44: und dann sagt man naja das sind aber deine Probleme und du musst sie.

00:01:47: durch Achtsamkeit kannst du denen begegnen.

00:01:49: Man sagt ja aber ist keine Wurzelbegegnung.

00:01:53: Würdest Du sagen dass es auch ein Haken warum unsere Gesellschaft geradezu gespalten ist?

00:02:00: Möglich!

00:02:01: Es ist tatsächlich möglich.

00:02:03: Wenn man jetzt sagt Achtsamkeit, also das was wir ja oft auch hier bei gerneem Montag besprechen, vieles geht ja auf dass ich zurück und dadurch aber auch auf das Ego.

00:02:15: Und ich zentriert und ich bin verantwortlich.

00:02:18: Stimmt ja auch!

00:02:20: Ich bin verantwürdig für mein Leben, ich bin

00:02:22: von

00:02:23: iPhone richtig.

00:02:26: Eifersüchtig.

00:02:30: Dass man eben sagt, ich habe die Verantwortung natürlich und trägt dadurch aber mehr Last als es eigentlich sein sollte weil die Gesellschaft auch einen Beitrag leisten muss

00:02:46: Ah, von der Seite kommt.

00:02:48: Ich hab's jetzt andersherum gedacht im Sinne von ich frag mich ständig wie es mir geht und mein eigentliche Auftrag des Lebens ist aber zu fragen Wie gehts uns?

00:02:57: Ja auch schön!

00:02:58: So habe ich jetzt deine Wut über deinen Gedankenverlust verstanden Weil in der Bibel gibt´s mal so einen wahnsinnig guten Satz Suche der Stadt bestes denn ihr Heil ist euer Heil.

00:03:12: Oder dieses Bild zu sagen, der Bauer vielleicht weiß gar nicht mehr.

00:03:16: auch das habe ich jetzt vergessen.

00:03:18: aber es fällt mir gerade ein, dass mich nicht einfällt was ich gerade erzählen möchte.

00:03:21: Also dem Moment da er sagt ach ich pflüge glaube ich den Teil des Nachbarn mit weil wenn ich dem seinen Unkraut mitspflüge dann und das hochwachsen würde wird es ja wiederum zu mir wachsen.

00:03:32: und so sage also ich denke ich denke gemeinschaftlich des Nachbarn auch mein Nachbarheil und umgekehrt ist.

00:03:40: Genau,

00:03:41: richtig!

00:03:42: Das wäre das und das andere was eben in diesem Buch da an dem Titel zumindest war dass die Gesellschaft und die Politik sozusagen Dinge auslagert in den einzelnen hinein wo eigentlich die Verantwortung aber bei der Gesellschaft liegen würde.

00:03:59: Wie kommen wir denn wieder zur Gesellschaft?

00:04:06: Was wäre der Rückschluss dieser Frau, die du kennengelernt

00:04:09: hast?

00:04:10: Wir haben nur einen Titel gelesen.

00:04:11: Fantastisch spannend!

00:04:12: Mehr weiß ich ja gar nicht.

00:04:13: Aber

00:04:13: die spannende Frage war wie würden wir dort hin kommen?

00:04:16: denn es gibt ja Gesellschaftsentwürfe die die Menschen wieder zusammenbringen und stark machen die manchmal aber schon schwierige Auswirkungen hatten.

00:04:30: Also schauen wir in unsere deutsche Geschichte.

00:04:32: Schauen wir an die DDR, schauen wir ins Dritte Reich... Da gab es Momente da hat man die Gesellschaft wieder zusammengebracht.

00:04:41: Das war ein Volk und man hat dem Führer einen Kind geschenkt.

00:04:46: Man

00:04:46: hatte Grund was zu machen.

00:04:47: also man hat nicht im Individuum gedacht als Volk geht auch so.

00:04:52: aber das hatte ja.

00:04:54: Also wenn ich jetzt nur mal die beiden Themen DDR und drittes Reich anschaue, das hatte ja Auswirkungen, die man nicht gerne sofort wieder hätte.

00:05:05: Ganz im Gegenteil.

00:05:06: Voll!

00:05:07: Natürlich natürlich.

00:05:08: Um es ganz vorsichtig zu sagen.

00:05:10: Aber wie würde es denn gelingen?

00:05:13: Einen... Ach da sind wir ja schon auch bei einer Da sind wir bei ganz vielen Themen, finde ich.

00:05:21: Dass der Deutsche an sich nicht traut eine Deutschlandfahne auszupacken ist immer ja da schon.

00:05:26: Dann braucht es ein Jahrzehnte Sommermärchen und alle trauen sich mal mit den Fähnchen zu winken wenn du das irgendwo in Amerika, England oder keine Ahnung was ja London besuch und dann siehst du irgendeinen König vorbeifahren Und alle stehen logischerweise mit ihren Nationalfarben da und haben noch Nationalfarben unter Hosen.

00:05:47: Deutschland würde ja alle sagen, was ist denn jetzt hier passiert?

00:05:52: Man muss ja nicht nur national denken auf ein Land.

00:05:57: Man kann es ja zum Beispiel gesellschaftlich nehmen die Arbeitsstelle.

00:06:01: Es ist auch so dass wir oft darüber gesprochen haben.

00:06:06: eigentlich ist man dann schon selber Verantwortlich, wie es mir geht in der Arbeit.

00:06:11: Wie reflektierter ist irgendwas bei mir drin?

00:06:13: Ich muss an mir arbeiten und dann ist glaube ich das was in diesem Satz davor drin stand eben naja aber der Arbeitgeber oder eben da wo ich bin haben auch alle anderen eine Verantwortung für mich die man nicht ausklammern kann.

00:06:34: Ist die einklagbar, die Verantwortung?

00:06:36: Das ist die Frage natürlich.

00:06:37: Da sind wir wieder bei der vorherigen Folge.

00:06:40: Oder habe ich dann Anrecht drauf?

00:06:42: Ich glaube nicht!

00:06:43: Also kann ich es nur genießen wenn's gelingt und nicht einfordern wenns nicht gelingt?

00:06:47: Ja wahrscheinlich.

00:06:48: aber wenn wir jetzt alle mal so denken würden innerhalb zum Beispiel einer Belegschaft dass man sagt das was du mit dem Nachbarn vorhin gesagt hast Wenn es meinem Arbeitskollegen auch gut geht dann geht's auch mir besser.

00:07:03: Oder wenn es meinem Chef besser geht, geht das mir gut!

00:07:06: Wenn der Chef aber auch so denkt... Also es müssten alle denken ja immer wieder beim Kollektiv.

00:07:11: Geht natürlich nicht weil jeder denkt ja anders.

00:07:13: Na was ist jetzt eine Frage der Entwicklung?

00:07:15: Wenn Martin Buber glaube ich war, sagt, dass ich wächst im Du zum Wir.

00:07:22: Dann ist es ja immer eine Frage, dass sich mein Gegenüber brauche.

00:07:27: Ich misbrauche, um etwas durchzusetzen was ich brauche.

00:07:31: Ich brauche mein Gegenüber für meine Entwicklung um meinen Teil für das wir beizutragen.

00:07:37: Und da gebe ich dir recht, es muss natürlich das Maß da sein.

00:07:40: Es müssen alle so denken weil sonst kommt's ja wieder zum Missbrauch.

00:07:45: Einer ganz engagiert und die anderen sagen super wenn der so engagiert ist.

00:07:48: Früher Ostern haben wir jemanden der für uns buckelt und dann kippt er schnell wieder ins Gegenteil.

00:07:54: Aber deswegen docke ich noch eher bei deinem verkanten Buchtitel ohne Autorin an.

00:08:01: Immer noch nicht weiß.

00:08:03: Selbst

00:08:03: die KI.

00:08:04: Stefan hat vorher probiert die KI zu überreden und die Frau ist in einem Nirgendwo verschwunden.

00:08:10: Das kann

00:08:11: auch sein, aber wenn man das mal anders denkt zu sagen ich frage nicht wie geht's mir sondern wie geht es uns?

00:08:19: Und welchen Beitrag muss ich geben?

00:08:24: Welcher Beitrag wird von mir verlangt?

00:08:27: im Wissen... Satz aus der Bibel genommen, nehmen wir noch ein Bild aus der Bible.

00:08:33: Wenn Paulus sagt es gibt einen Leib und dieser eine Leib hat viele Glieder und er sagt hey liebe Leute wie sind alle verschiedene Glieder so?

00:08:42: Und wenn wir alle ein Leib sind zu einem gehören dann sagt ja auch die Hand wenn sie wehtut ist das nicht so schön fürs Bein weil sie gehört zusammen kann.

00:08:50: Sie gesagt ha ha der blöden hand geht's blöd sondern den Bein... Das hat damit zu tun wenns da an.

00:08:58: Also das ist ja auch so dieses.

00:09:01: Ich glaube, wir sind schon in den letzten Jahrzehnten sehr, sehr ich fokussiert unterwegs.

00:09:09: Fragen ja wie geht es mir?

00:09:11: und ich finde das eine wichtige Frage.

00:09:13: Kannst du nur wiederholen, wenn ich einen Menschen einladen möchte.

00:09:17: Mit seinem Leben eine Antwort zu geben gehört die Frage wie geht es mir?

00:09:20: Wo komme ich hier?

00:09:21: Wer bin ich dazu?

00:09:22: und dann welche Antwort gebe ich mit dem Brauch dazu?

00:09:25: Aber ich glaube das wird unfair.

00:09:26: beim letzten mal waren wir bei der Vergangenheit und der Vergänglichkeit.

00:09:30: Es wird unfair wenn ich einem Menschen nur um sich selbst kreisen lasse.

00:09:37: Das ist Arm für den Menschen.

00:09:40: Wenn ich nur rumdokte, was ein Mensch ... Was hättest du gebraucht?

00:09:43: Was hast du nicht bekommen?

00:09:45: Wie arm bist du?

00:09:46: wie auch immer?

00:09:47: Es ist wichtig einen Menschen zu würdigen in dem, was ihm angetan wurde.

00:09:52: Einem Menschen zu würdigen, in dem er nicht bekommen hat.

00:09:55: Ganz, ganz wichtig!

00:09:56: Und es ist wichtig einem Menschen zu würdegen ihn nicht nur in dieser Vergangenheit belassen.

00:10:02: Es wäre unfair, also für das Individuum wiederum unfair.

00:10:06: Aber es wäre auch unfair für eine Gesellschaft, wenn ich nur sage, es geht nur darum zu fragen wie geht's dir?

00:10:14: Wie gehts denn Martina eigentlich mit ihrem Tipp?

00:10:17: Das können wir jetzt aber schon fragen!

00:10:18: Wie

00:10:19: geht's uns denn so?

00:10:20: Fragt doch eigentlich der Doktor immer so.

00:10:21: Sagt doch der Patient ja, wie ist ihr geht?

00:10:23: Weiß ich nicht, aber mir.

00:10:25: So, Martina, wie geht´s

00:10:26: dir?!

00:10:28: Ja, mir geht's super.

00:10:29: Vor allem ist mir gerade eingefallen dass ich ja eine Deutschlandunterhose habe gab es nicht immer bei Chibo während der WM.

00:10:37: also das wollte ich noch mal sagen.

00:10:38: und damit auch schon wieder Schluss mit den leichten Themen weil ihr habt sie ja grad mal wieder schön krachen lassen und habt euch ja mal wieder ganz entspannt von der Achtsamkeit über Gesellschaftskritik bis hin zur Philosophie, Bibel- und Weltgeschichte gehangelt.

00:10:53: und da hänge ich mich natürlich gleich noch dran aber mit ein paar Gedanken aus der Psychotherapie.

00:10:59: Ich finde nämlich, dass ihr beide einen wichtigen Punkt angesprochen habt.

00:11:04: Manchmal wird Achtsamkeit tatsächlich so verkauft auch in der Therapie als müsste jeder nur genug meditieren tief atmen und positiv denken und schon wären die Probleme gelöst.

00:11:16: das ist natürlich

00:11:17: Quatsch.

00:11:19: Es wäre ungefähr so, als würde jemand in einem Haus sitzen, indem das Dach undicht ist.

00:11:24: Und man würde ihm sagen, setz dich einfach achtsam unter den Tropfenden Eimer und nimm die Tropfen bewusst wahr!

00:11:31: Das kann zwar kurzfristig helfen ruhiger zu bleiben aber irgendwann muss halt trotzdem jemand aufs Dach steigen und es reparieren.

00:11:38: Genauso ist es mit Einsamkeit armut chronischer Überlastung oder ungerechten Bedingungen.

00:11:45: Das sind nicht einfach individuelle Probleme, da braucht es auch Familien-, Nachbarschaften-, Arbeitgeberpolitik und eine Gesellschaft die Verantwortung übernimmt.

00:11:55: Aber – und das ist die andere Seite – genauso wenig hilft der Gedanke so lange die Gesellschaft nicht besser wird kann ich selbst nichts tun!

00:12:05: Vielleicht liegt die Wahrheit mal wieder irgendwo dazwischen?

00:12:09: In der Therapie fragen wir ja oft wie geht's

00:12:12: mir?!

00:12:13: Und natürlich ist diese Frage wichtig.

00:12:15: Menschen müssen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und gut für sich zu sorgen – das darf man auch!

00:12:23: Aber vielleicht brauchen wir zusätzlich häufiger noch eine zweite Frage.

00:12:27: Wie geht es uns?

00:12:30: Denn psychische Gesundheit entsteht nicht nur in unserem Kopf, sie entsteht zwischen zwei Menschen oder zwischen Menschen.

00:12:38: Übrigens hat die Psychotherapieforschung herausgefunden dass einer der wichtigsten Wirkfaktoren in der Therapie die therapeutische Beziehung ist.

00:12:47: also es geht nicht nur um Techniken und Methoden sondern darum das man sich gesehen fühlt sich gehört fühlt.

00:12:57: Gibt es was Ähnliches auch außerhalb der Therapie?

00:13:00: Psychische Gesundheit entsteht nicht nur in unserem Kopf.

00:13:04: Sie entsteht zwischen Menschen, in Familien, in Freundschaften und Nachbarschaften am Arbeitsplatz dort wo Menschen sich gegenseitig wahrnehmen und voneinander Verantwortung übernehmen.

00:13:16: Vielleicht haben wir Achtsamkeit manchmal auch zu eng verstanden.

00:13:19: Wir denken dabei oft nur an den Blick nach Innen.

00:13:21: Was fühle ich was brauche ich?

00:13:22: was interessiert gerade in mir?

00:13:25: Aber Achtsamkeit könnte genauso bedeuten, den Blick wieder nach außen zu richten.

00:13:29: Zu bemerken dass der Mensch neben mir heute ungewöhnlich still ist zum merken das jemand vielleicht gerade eine schwere Zeit hat nicht nur zu fragen was brauche ich sondern auch was braucht der mensch vor mir?

00:13:42: Und das Bild von Paulus, Andi finde ich dafür wirklich wunderschön.

00:13:46: Ein Körper besteht aus vielen Gliedern.

00:13:49: wenn die Handschmerzen hat kein der Rest des Körpers nicht sagen ist mir egal betrifft ihr nur die Hand.

00:13:54: wir sind miteinander verbunden und auch Martin Bubers Gedanke passt dir dazu dass Ich entsteht am Du.

00:14:01: Wir werden nicht nur durch Selbstreflektion zu Menschen sondern auch durch Begegnung.

00:14:07: Vielleicht ist deshalb das Ziel von Therapie auch nicht, dass wir uns immer mehr nur um uns selbst drehen.

00:14:14: Im Gegenteil!

00:14:15: Menschen werden oft dann wieder gesund wenn sie irgendwann wieder den Kopf heben können.

00:14:21: Wenn Sie wieder lachen können, wenn Sie wieder Beziehungen eingehen... ...wenn Sie sich für andere interessieren, wenn sie wieder Teil einer Welt werden die größer ist als Sie selbst.

00:14:32: Und deshalb wäre meine kleine Übung für diese Woche für euch keine klassische Achtsamkeitsübung.

00:14:39: Ich würde euch einladen, einmal drei Fragen zu

00:14:41: stellen.

00:14:42: Erstens

00:14:43: Wie geht es mir gerade?

00:14:46: Zweitens wie geht es den Menschen um mich herum?

00:14:50: und drittens vielleicht die wichtigste Frage wer hat sich heute durch mich ein kleines bisschen mehr gesehen gehört oder getragen gefühlt?

00:15:02: Denn vielleicht ändern wir die Gesellschaft nicht nur durch die großen Dinge, vielleicht gibt ein besseres.

00:15:07: Wir genau dort wo ein Mensch den anderen wirklich wahrnimmt.

00:15:12: Ja wunderbar!

00:15:19: Und

00:15:24: nächstes Mal geht's wieder

00:15:36: weiter.

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