#72 Empörung macht bequem

Shownotes

Wie können wir unsere Komfortzone verlassen? Und warum fällt es uns oft leichter, über Missstände zu klagen, als die Dinge anzugehen, die wir tatsächlich verändern könnten? Wir regen uns über Themen auf, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, diskutieren leidenschaftlich und fordern Veränderungen. Doch wenn es darum geht, im eigenen Alltag konkrete Schritte zu gehen, wird es plötzlich unbequem. Denn echte Veränderung beginnt meist dort, wo wir unsere Komfortzone verlassen müssen.

In dieser Folge von „gerne Montag“ sprechen Stefan Schwabeneder und Andi Weiss darüber, warum wir die Welt nicht unbedingt verändern, sondern vielmehr gestalten sollten. Welche Antworten findet die Logotherapie auf die Frage nach Verantwortung, Sinn und persönlichem Handeln?

Und am Ende bringt es Martina Weiss auf den Punkt: Viele Menschen verwechseln Beschäftigung mit Wirksamkeit. Unser Gehirn lässt sich da erstaunlich leicht beeinflussen – und Empörung kann schnell selbst zur Komfortzone werden. Warum das so ist und welchen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp sie für mehr echte Veränderung im Alltag bereithält, erfahren Sie in dieser inspirierenden Podcast-Folge. Jetzt reinhören und entdecken, wie kleine Schritte oft mehr bewegen als große Worte

Hier geht es zur aktuellen Folge: www.gerne-montag.de/podcast. Eine Folge über Sinn, Arbeit und die Frage: Was nährt uns wirklich? Jetzt reinhören. Ihr habt Themenwünsche oder wollt uns eine Rückmeldung geben? Schreibt uns an podcast@gerne-montag.de

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Weitere Infos unter: www.gerne-montag.de „gerne Montag“ – der Podcast über Sinn, Gewohnheiten und neue Perspektiven.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, wir drehen mal wieder.

00:00:01: Wupp!

00:00:02: Und da steht eine Sanduhr ganz satt mit grünem Sand und rieselt durch.

00:00:07: zehn Minuten haben wir nämlich.

00:00:08: Mit gerne Montag euer Podcast gegen den Sonntagsblues...

00:00:11: ...mit Stefan Schwabenmäder und

00:00:12: mit Andi Weiß.

00:00:14: Wir freuen uns auf den nächsten Filter, den wir heute angeben.

00:00:19: Es hat nichts mit Rauchen zu tun.

00:00:20: wie viel Rauchen.

00:00:21: Ich

00:00:21: überlege mir übrigens gerade, haben wir mal mit sieben begonnen und sind jetzt beim Filter?

00:00:28: Ihr wisst, was ihr meint.

00:00:29: Hoffentlich

00:00:30: Stefan!

00:00:30: Was meinen wir eigentlich?

00:00:31: Ich habe keine Ahnung aber der Filter den wir gesetzt haben letzte Woche war nehme ich Verantwortung war oder nicht?

00:00:38: also ist es in meinem Verantwortungsbereich dass wer Filter Nummer eins wenn viel auf uns zu brasselt im alltäglichen Leben filternummer zwei wäre.

00:00:47: kann mich es verändern oder nicht?

00:00:49: irgendwie hängen die aber auch zusammen.

00:00:51: sie hängen zusammen und beim letzten mal war ja der spannende gedanke am schluss wie oft stürzt sich Dinge, die unveränderbar sind.

00:00:59: Mach sie laut mit anderen zusammen vielleicht und wie oft ist dieses Stürzen aufs Unveränderbare manchmal vielleicht eine klammheimliche Ausrede sich nicht hier händeschmutzig zu machen?

00:01:11: Mit den Dingen, die ich eigentlich verändern könnte, die mich aber Kraft kosten auch, aber Kraftkosten ja, wir haben mal auch zu kotzen so anspruchsvolle Sinne herausfordernd sind und ich müsste eigentlich an's eingemachte Und das ist ja eigentlich vielleicht auch eine gute Taktik zu sagen, man müsste mal.

00:01:34: Oder die anderen sollten oder ich prangere an diese Ungerechtigkeit in dieser Welt und lasse mich aber selber nicht am Schlawittel packen und zu sagen was ist das ganz Konkrete?

00:01:45: Was ich verändern könnte?

00:01:47: Das muss vielleicht gar nicht laut sein!

00:01:48: Es muss vielleicht sogar nicht so in der Zeitung stehen morgens.

00:01:51: Aber das könnte vielleicht der kleine Flügelschlag sein, der am anderen Ende der Welt eine Auswirkung hat.

00:01:57: Der tatsächlich dazu beiträgt dass eine Veränderung geschieht.

00:02:01: Das heißt es steckt in gewisser Weise auch eine Angst drin?

00:02:04: Dass man sagt ah nee ich will da gar nicht praktisch ran weil man könnte ja wieder gemessen werden.

00:02:09: Ja ist aber auch eine Komfortzone oder?

00:02:12: Also

00:02:13: Meinung ist finde ich schon und für andere Schreien also so eine Meinungsspektrum...das ist schon auch eine komfortzone

00:02:20: Man fühlt es... Ach so mal, ja.

00:02:22: Also

00:02:22: ich finde ist es leichter auf die Straße zu gehen und zu sagen Refugees Welcome was ich unterstreiche, was auch so sehe.

00:02:28: aber es ist leichter mit Tausenden dafür zu schreien als zu sagen hey wir schaut's aus nächsten Sonntag.

00:02:34: wo ist denn eine Familie die gerade frisch geflüchtet ist?

00:02:39: Die lade ich ein und ihr kommt mal zum Essen erzählt mir eure Geschichte Und das macht er nicht nur jetzt am sonntag sondern nächsten sonntags auch.

00:02:46: So Als Beispiel

00:02:48: Ja

00:02:51: jedem der auf die Straße geht, sage ich ja super wir müssen viel mehr für gutes rufen nicht schreien aber rufen.

00:02:57: Wir müssen laut werden!

00:02:58: Wir müssen hell werden!

00:03:00: Für das Gute sprechen und für die Liebe sprechen.

00:03:02: Das meine ich nicht blumig sondern es meine ich viel extremer als es klingt.

00:03:07: also extrem für die liebe für den menschen für das Miteinander für einen Frieden der möglich ist.

00:03:13: Das mein ich nicht billig.

00:03:16: Aber ich glaube dem Menschen dann wenn er tatsächlich auch sagt so und jetzt habe ich mich mal wirklich mit meinem jemand unterhalten über den ich für den ich immer laut schrei oder Ich setze mich wirklich mal mit jemanden an tisch, oder ich lade wirklich immer mal ein Oder ich lebe als bei dem beispiel.

00:03:32: Ich lebe integration indem ich mal sage komm erzähl.

00:03:35: ich hab neulich ganz spannend waren auf einem seminar Und das war ein gästehaus die das betrieben haben Und dann habe ich mich mit den Menschen dort unterhalten, die dort arbeiten.

00:03:45: Und aus aller Welt Herr Lender haben die Menschen, die das so soziales Jahr und sowas machen.

00:03:51: Dann sagt sie, es ist ganz interessant!

00:03:53: Es ist typisch Deutsch, deswegen haben wir das jetzt auch aufgehört.

00:03:56: Wir hatten immer so Begrüßungsabende, wenn die dann angefangen haben in diesem sozialen Jahr oder wie man es jetzt nennt bufdie... du weißt was ich mein?

00:04:07: Und wir haben immer einen Begrüssungsabend gemacht und jeder hat erzählt hallo!

00:04:11: Ich bin der So-und-so aus So-un-So, ich komm da unterher und das und dass und das so.

00:04:15: Und er sagt sich das haben ja irgendwann mal aufgehört als die Leute uns gesagt es ist typische Deutsch.

00:04:19: Das eigentliche orientalische eigentlich orientalische Gastfreundschaft, die hat anders stattgefunden.

00:04:25: Da kamen Leute und die haben eine schale Wasser bekommen.

00:04:29: Die konnten sich die Füße waschen oder wurden die Füsse gewaschen.

00:04:31: Die wurden bewirtet, die wurden versorgt, die wurde empfangen, da wurde gemeinsam gegessen so... Und dann wenn das alles rum war, dann ist man ins Gespräch gekommen.

00:04:42: So jetzt erzähl mal wo kommst du denn her?

00:04:44: Das fand ich einen ganz spannenden Aspekt.

00:04:47: also nicht die Frage Am Grill, wo was arbeitest du?

00:04:51: Oder so.

00:04:52: Dieses ganz klassische... Ich definiere mich über die Art und Weise, wo ich herkomme, was sich arbeite, wie ich heiße, welchen Fußballfeind ich habe oder keine Arbeit, sondern leistungslos unabhängig von Herkunft, unabhängig von Idee, von Gedanken, von der Findergastfreundschaft statt.

00:05:10: Und ganz ehrlich, das ist viel schwieriger als loszumaschieren und zu sagen mache die Tore weit und die Türen in der Welt hoch.

00:05:19: Man kann Worte so schnell gesagt.

00:05:21: also ich stehe hinter diesen Worten alles gut.

00:05:24: aber ich glaube wenn man bei diesem Beispiel bleiben gelebte Gastfreundschaft ist was ganz anderes als nur auf die Straße zu gehen und für jemandem zu rufen.

00:05:31: und deshalb sage ich immer ganz ehrlich ja Leute geht auf die Strasse um euch dann aber irgendjemand einzusammeln und mit nach Hause zu nehmen gelebte Gastfreundschaft zu leben und um ein Miteinander zu gestalten, erst dann wären eure Worte wahr.

00:05:46: Das heißt weil wir jetzt ja bei den Filter sind eben kann ich Dinge beeinflussen oder nicht?

00:05:52: Da sind wir natürlich beim Rufen ja immer... Also es ich beeinflusse schon etwas wenn ich etwas kommentiere auch zum Beispiel vielleicht im Internet, da kann ich schon was beeinflussen.

00:06:03: aber ich sehe das ist mir wieder bei letzter Woche das Ergebnis ja nicht.

00:06:08: Aber wenn ich jetzt jemanden einlade und mit ihm mal ins Gespräch komme, zum Beispiel dann sehe ich vielleicht nicht das Endergebnis aber einen Zwischenergebniss auf jeden Fall.

00:06:19: Und wo geht es dann weiter?

00:06:21: Dann kann ich da natürlich auch meine Verantwortung plötzlich doch übernehmen und kann es verändern.

00:06:27: Die hängen ja zusammen!

00:06:29: Ich habe eine Verantwortung um verändere Dinge.

00:06:32: Und ich glaube in dem Fall geht's dann plötzlich auch nicht mehr nur ums Veränderungsgehtumsgestalten weil wenn wir bei dem Beispiel von fremden, etwas Fremden um mich herum.

00:06:44: Fremdes macht mir ja immer Angst und mir geht es ja nicht darum, Integration heißt ja nicht fremdes zu verändern sondern fremdes und vorhandenes zu gestalten.

00:06:59: also das ist dann in ein konstruktives Miteinander zu bewegen und es gelingt ja nur wenn man sich gegenseitig aufeinander einlässt.

00:07:08: Aber ist das theoretisch auch leichter als in der Praxis?

00:07:10: Natürlich jetzt wieder, ne.

00:07:12: Das Einlassen auf

00:07:13: dem Atem.

00:07:13: Naja weil theoretische Wahrheiten immer leichter auszutauschen sind als praktische Wahrheit und praktische wahrheiten heißt gelebtes Leben.

00:07:20: so ich kann schnell sagen ja du hast hier nix verloren oder der so der so.

00:07:26: aber wenn ich mich hinsetzt und die Geschichte mehr erzählen dass dann dann komme ich echt in Schwierigkeiten weil dann lerne ich plötzlich einen Menschen kennen

00:07:34: Kann aber auch verletzen kann natürlich auch mich dann so prägen dass ich sage damit will jetzt aber nichts mehr zu tun haben.

00:07:47: das ist natürlich auch klar aber es hat nur zumindest diesen grund.

00:07:51: also das heißt wenn ich Dinge verändern kann, dann sollte ich sie auch in Anspruch nehmen und verändern oder wie du sagst gestalten.

00:07:58: Wenn größere Dinge dann trotzdem gucke.

00:08:01: Also wenn ich sage, okay Politik nehmen wir mal an also jetzt mal weg von dem Thema das wir jetzt hatten hin zum Beispiel zu einer Gesetzgebung oder so oder neue Steuer hin und her wo ich dann sag viele haben sich zb aufgeregt dass die Mehrwertsteuer nach oben geht dann wieder nach unten geht.

00:08:18: aber es wird nicht weitergegeben als lauter so Dinge wo ich sagt Es hat was mit mir zu tun nämlich kann sich verändern.

00:08:24: Dann steht man so da muss man dann ohnmächtig werden und einfach zugucken Kann ich es doch irgendwie zu meinem Bereich machen und was verändern?

00:08:34: Aber ich kann sich verändern.

00:08:36: Naja, Frankel hat ja drei Sinnbahnen definiert, waren wir schon mal her.

00:08:41: Es gibt die Einstellungswerte denen aber erst bei der Gestaltung und das Erleben voraus geht.

00:08:46: Das ist aktiv.

00:08:47: und dann gibt's Sachen, die kann ich nicht verändern, da kann ich meine Einstellung dazu verändern.

00:08:50: Ich hab immer in der Beratung, mit dem ich immer wieder im Gespräch führe.

00:08:55: Ich habe ja nicht nur Leute die hier wie du jetzt auf diesem Stuhl mir gegenüber sitzt sondern die im ganzen deutschsprachigen Raum verteilt sind aber auch weit darüber hinaus.

00:09:03: und da ist der sitzt in einem Krisengebet wo aktuell regelmäßig Raketen Alarm ist.

00:09:10: und mit dem habe ich vor ein paar Tagen Beratungsgespräch gehabt und kurze Dach bin ich tanken gefahren.

00:09:17: Wir waren vor ein paar Folgen bei der Tankfrage und ich habe für einen Schweinepreis getankt, total.

00:09:27: Und ich hab beschlossen, ich danke jetzt hier ... Ich tanke, danke!

00:09:32: Ich tange hier jetzt dankbar weil ich mir dachte, ich zahle hier grad in Anführungszeichen nur so'n suffizent grad mehr.

00:09:39: Das ist auch viel.

00:09:41: Aber ich tanke und ich stecke das jetzt gleich wieder rein.

00:09:45: Es wird keine Rakete auf mich fliegen.

00:09:47: Ich werde heute Nacht nicht geweckt, ich muss nicht mit meinen Kindern in Schutzbunker fliegen.

00:09:51: und was ist das?

00:09:52: Und ja, ich kann Sachen nicht verändern und die betreffen meine Existenz, sie betrefen mein Geldbeutel.

00:09:59: Und dann ist es glaube ich mal mal die Herausforderung zu sagen sollts relativierig mal für mich heißt es in Anführungszeichen nur mehr in die Tasche greifen aber mein Leben ist hier nicht bedroht.

00:10:08: Das hat was mit Dankbarkeit zu tun.

00:10:10: Es ist aber zweimal schon dankbarer Weise diese Uhr durchgelaufen, wir sind schon nach zehn Minuten.

00:10:15: Da sprechen wir nächste Woche drüber über die Dankbarkeits.

00:10:17: Und wir sind sehr dankbar dass das natürlich die Martina geht!

00:10:19: Aber hallo und die Tipps von ihr?

00:10:22: Ja ich freue mich.

00:10:24: Das ist ein sehr interessanter Punkt, den ihr angesprochen habt.

00:10:27: Viele Menschen verwechseln tatsächlich Beschäftigung mit Wirksamkeit.

00:10:32: Wir reden, kommentieren, beklagen und empören uns?

00:10:36: Und am Ende haben wir das Gefühl was getan zu haben!

00:10:40: Und es ist glaube ich das, was den Andi so aufregt – und das kann ich gut verstehen.

00:10:44: Ich erkläre es mal genauer.

00:10:45: Psychologisch ist es nämlich interessant.

00:10:48: Das Gehirn belohnt bereits das Ausdrücken einer Meinung.

00:10:54: Das tatsächliche Handeln ist natürlich viel anstrengender und deshalb jetzt für uns heute diese Frage.

00:11:00: Wieviel?

00:11:01: Meine Energie fließt in Beschwerden über Dinge, die ich gar nicht beeinflussen kann!

00:11:07: Die alte Philosophie hat sich übrigens genau damit beschäftigt... etwas wichtig, sondern liegt es in meinem Einflussbereich.

00:11:19: Denn manche Menschen verbringen ihr Leben damit gegen den Wind zu schimpfen – der Wind hört deshalb aber nicht aufzuwehen!

00:11:26: Wer den ganzen Tag die Wolken beschimpft hat am Abend keinen Garretten

00:11:30: gegossen.".

00:11:32: Das ist vielleicht Kern eures Themas.

00:11:34: Natürlich gibt es Dinge, über die man sich beschweren sollte.

00:11:37: Ungerechtigkeit darf benannt werden.

00:11:39: Missstände dürfen natürlich kritisiert werden.

00:11:42: Die Frage ist nur Führt meine Beschwerde zu einer Handlung?

00:11:46: oder und jetzt kommt ersetzt sie die Handlung?

00:11:50: Manchmal wird tatsächlich Empörung zu einer Komfortzone.

00:11:54: So hat's da an die glaube ich gemein vorhin.

00:11:56: ne Sie gibt uns das Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen ohne dass wir uns verändern oder etwas riskieren müssen.

00:12:04: Und deshalb heute diese Übung für euch und für uns alle – also wer will?

00:12:10: Es geht um die Beschwerde Steuer!

00:12:13: Für die kommende Woche gilt die einfache Regel.

00:12:16: Jedes Mal wenn du dich über etwas beschwerst, das außerhalb deines Einflusses liegt zahlst Du eine Steuer Nicht unbedingt Geld!

00:12:26: Die Steuer kann sein.

00:12:28: Fünf Minuten jemandem helfen, eine freundliche Nachricht schreiben, Müll aufheben, jemanden etwas spenden, jemanden auf der Straße anlächeln, jemand die Tür aufhalten, jemand vorlassen einen Nachbarn unterstützen, jemande anrufen und einen Kuchen vorbeibringen also einen konkreten Schritt für ein Problem machen das du tatsächlich beeinflussen kannst.

00:12:52: jede Beschwerde erzeugt dann eine Handlung.

00:12:56: Der Clou dabei ist, du verbietest dir das Beschwerden nicht – das ist nämlich unrealistisch – aber du koppelst es nun an eine Verantwortung!

00:13:06: Mit der Zeit entsteht eine spannende Frage.

00:13:10: Beschwäre ich mich wirklich weil mir etwas wichtig ist oder beschwere ich mich?

00:13:15: Weil es leichter ist als handeln?

00:13:18: und vielleicht Das ist die unbequemste Erkenntnis.

00:13:22: Die Welt wird nicht besser durch die Menge unserer Beschwerden, sie verändert sich durch die kleinen Taten, die daraus folgen.

00:13:29: Wer über die Dunkelheit klagt hat noch keine Kerze angezündet.

00:13:34: Die Frage ist also nicht worüber du dich heute beschwert hast?

00:13:38: Die Frage isst welche Handlung hat deine Beschwerde ausgelöst?

00:13:46: Das war's schon wieder.

00:13:47: Die heutige Folge von Gerne Montag, der Podcast gegen den Sonntagsblues mit Andi Weiß

00:13:52: und Stefan Schwabner.

00:13:54: Ja!

00:13:54: Und in nächster Woche sind wir also dankbar wenn ihr wieder zuhört weil da ist das Thema Dankbarkeit auf dem

00:13:59: Tableau.

00:14:00: Das wäre eine gute Idee.

00:14:01: Tschüss!

00:14:03: Kommt gut durch die Woche!

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